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PrologBearbeiten

Mitternacht stapfte duch den schlammigen Schnee der an den Seiten der Donnerwege lag. Sie trug ein winziges, schwarzgraues Junges,es war 2 Tage alt. Sie hatte es Schatten genannt. Er sah aus wie sein Vater. Durch den eiskalten Wind höhrte sie immernoch das Jammern ihrer anderen 2 Jungen. Die waren schwarzweiß wie sie selbst. Sie setze ihren kleinsten ab, und trug ein anderes, einen Kater namens Nachtwind zu ihm. Dann holte sie noch Sonnenschein, eine Kätzin und trug sie ein paar Katzenlängen weiter vor. Sie holte wieder Schatten, dann Nachtwind, So trug sie ihre Jungen schon seit Sonnenhoch, da waren Zweibeiner gefährlich nahe an ihr Nest gekommen, und sie hatte es aufgeben müssen.

Die Sonne ging schon unter den Dächern der Zweibeinernester unter, und es wurde immer kälter. Sie schnupperte an ihren Jungen. sie waren eiskalt und würden erfrieren wenn sie keinen sicheren Unterschlupf finden würden. Ihr Gefährte war 3 Tage vor der Geburt verschwunden, und so zog sie die Jungen alleine auf. Sie blickte durch ein paar Zaunlatten und sah ein Hauskätzchen, das von seinen Zweibeinern gerufen wurde, und in das warme Zweibeinernest ging. Sie wuste, dass es dort warm war, sie hatte als Jungkatze in einem verlassenen Nest übernachtet, soch die Zweibeiner kamen wieder und verscheuchten sie. Sie nahm Schatten hoch, und legte ihn vor die Ecke eines grauen Zweibeinernests, Dann roch etwas wiederliches, das sie kannte, aber nicht zuordnen konnte. Sie sah sich um, aber sah nichts. Der Wind muss einen Geruch hierher getragen haben. dachte sie.

Sie nahm Sonnenschein und legte ihn zu Schatten. sie wollte gerade Nachtwind hochheben, als sie hinter sich ein fürchterliches Knurren höhrte. Sie wirbelte herrum und sah einen riesigen Hund, dreimal so groß wie sie und schwarz wie die Nacht. Ihre Jungen waren direkt vor seinen Pfote, doch der starke Wind wehte die Gerüche von ihm weg, und er konnte sie nicht riechen. Dann quietschte eines der Jungen und er schaute sich sabbernt um. Er konnte sie zum Glück nicht sehen. Aber nicht mehr lange! dachte sie panisch. "Hierher du stinkender Fellball, Pfoten weg von meinen Jungen!" jaulte sie und er fletschte sie an, dann sprang er auf sie zu. Sie packte Nachtwind am Nackenfell und sprang auf eine Zweibeinermauer, den Hund auf den Fersen.

er stellte sich auf die Hinterbeine und kläffte hinter ihr her, aber sie sprang auf der anderen Seite herrunter, in einen Zweibeinergarten. Sie setzte Nachtwind ab, und wollte los, Sonnenschein und Schatten holen.  Da hörte sie plötzlich das laute quieken eines ihrer Jungen, auch der Hund hatte es gehört. Er hatte zu kläffen aufgehört und sie hörte ihn wegstapfen. Sie sprang so schnell sie konnte auf die Mauer und dachte nicht nach als sie auf den Hund zu rannte und brüllte: "Du müllfressende Ratte! Weg da!" er drehte sich um, und sie sah das es zu spät war: etwas schwarzweißes baumelte schlaff aus dem riesigen Maul der Hundes und sie erkannte Sonnenschein.

Sie fluchte den Hund an und sprang ihn an den Hals sie Biss heftig zu, und Blut spritzte. Der Hund schüttelte sich, und sie hatte keine Chance sich festzuhalten. Sie landete mit einem dumfen Aufprall auf dem Boden, sprang aber sofort wieder auf und dem Hund auf den Rücken. Sichmit den Krallen festhaltend kraxelte sie sich an seinen Kopf, dort ließ sie los und sprang ein Stück nach vor, auf seinen Kopf. Sie kratze ihn im Gesicht, und als sie eines seiner Augen erwischte, jaulte er laut auf, ließ Sonnenschein fallen und schnappte nach ihr.

Er erwischte sie am Bein und schleuderte sie weg. Sie fiel in einen Farn am Zaun eines Zweibeinernestes. Er wollte gerade das Junge aufheben, da rappelte sie sich nocheinmal auf und sprang ihn direkt ins Gesicht. Sie zielte wieder auf die Augen, und traf das andere. der Hund hatte genug, und rann davon. Er ließ Sonnenschein zurück. Mitternacht schnupperte an dem Jungen, jetzt rot vom Blut, ihr weißes Fell kaum mehr zu erkennen. Sie hob sie behutsam hoch und humpelte zu der Mauer an der sie Nachtwind zurückgelassen hatte. Sie sprang über die Mauer und legte Sonnenschein zu ihm. Sie sprang zurück und ging zu Schatten. Da sah sie etwas, das ihr Herz springen ließ: Schatten lebte! Sie rannte zu ihm, ihr verletztes Bein merkte sie nicht mehr. Sie beschnüffelte ihn ihn gründlich und stellte dann fest, das ihm nichts fehlte. "Mein kleiner Schatten..." schnurrte sie.

"Mein Schatten, du lebst! Du lebst..." sie brachte kein weiteres Wort raus, so laut schnurrte sie.  Dann fiel ihr Nachtwind ein. Er war alleine im Zweibeinergarten! Sie hob Schatten am Genickfell hoch und humpelte so schnell sie konnte wieder zu ihren Jungen. Alle waren sie noch da. Aber Sonnenschein... Ihre lebloser, Blutroter Körper lag neben Nachtwind. Mitternacht legte Schatten neben Nachtpelz und begann, Sonnenschein zu putzen. Bald war ihr Fell wieder Schneeweiß, nur die schwarzen Flecken stachen hervor. "Meine Keine..." murmelte sie Sonnenschein zu. Sie wirkte, als würde sie schlafen. Mitternacht grub ein Loch und legte die kleine Kätzin hinein. "Du warst viel zu jung..." mauzte sie "wo immer du auch jetzt bist... da bist du sicher..." Ich habe sie verloren... für immer... dachte sie. Dann quiekte Schatten und sie drehte sich um und sah ihn auf Nachtwind zukriechen.

Sie kuschelten sich aneinander und Mitternacht wurde warm ums Herz. Sie blickte noch einmal zu Sonnenschein und murmelte: "Gute Nacht mein Sonnenschein." Sie grub das Loch zu, und saß bis Mondhoch vor dem Grab.  Dann brachte sie Nachtwind und Schatten unter einen Stechpalmenbusch der Zweibeiner und rollte sich neben ihnen ein. Sie krabbelten zu ihr und trippelten mit kleinen Milchtritten an ihrem Bauch herum, um zu trinken. Wärenddessen merkte sie, wie erschöpft sie vom Kampf mit dem Hund war und sank in einen tiefen Schlaf. Als sie aufwachte war es Sonnenhoch. Sie kletterte hervor und Schnupperte ein letztes mal am Grab ihrer Tochter. Dann nahm sie Schatten und sprang über den Zaun in den Nachbargarten. Das Nachtwind sicher war wusste sie, also beschloss sie einen Unterschlupf zu suchen. Sie sprang noch über 3 Zäune, über eine Mauer und noch über viele Zäune. Dann überquerte sie einen Donnerweg und sprang in einen Garten sie sprang wieder von Garten zu Garten, bis sie zu einem kam, an dem viele Pflanzen wuchsen: Stechpalmen, Farne, Kamille und dann: Katzenminze! Die saftigen Blätter wuchsen in Büscheln unter einer Birke. Und auf neben dem Baum nagte ein Eichhörnchen an einem Schneckenhaus.  Sie legte Schatten kurz unter einem Farn ab und schlich sich von hinten an das Eichhörnchen an. Es merkte nicht und sie sprang es an und tötete es mit einem schnellen Biss. Sie aß es auf, dann sprang sie zurück und holte Nachtwind. Sie legte sich zu ihnen unter den Farn bis es Abend wurde. Durch den Zaun sah sie ein Hauskätzchen vor einer Tür mauzen und ein Zweibeiner öffnete ihm die Tür. 

Sie dachte nach, wie warm es da wohl war. Hätte dieser Kater Junge, wären sie in der kälte bestimmt im Zweibeinernest. überlegte sie Was ist wenn... Nein... Quatsch... Sie sah die Tür des Zweibeinernests der zu ihrem Garten gehörte an und dann dachte sie nur Doch. Sie setzte sich auf,  die Jungen jammerten wegen der kälte. Ich werde es tun... Ich werde ein Hauskätzchen! Sie sah auf ihre zitternden Junge herab und war sich sicher: nur so werden sie überleben. Sie trug die beiden vor die Tür und holte tief Luft. Ihr ganzes Leben würde sich jetzt ändern. sie Atmete tief aus, dann stieß sie einen lauten Klagelaut aus. Als nichts geschah dachte sie Ob sie mich wohl nicht gehört haben? Aber... Sie dachte nach und ihr fiel ein was auch sein könnte: Was, wenn diese Zweibeiner keine Katzen mögen? So wie die, die mich mit Sachen bewarfen? Dieser Gedanke kam ihr zu spät, denn die Tür öffnete sich Quietschend. Erst wollte sie wegrennen, doch dann sah der Zweibeiner sie freundlich an und duckte sich. Er war zwar immernoch größer als sie, aber nur nich doppelt statt fünfmal. Er streckte eine Pfote nach ihr aus und mumelte beruhigende Worte. Sie verstand die seltsame Sprachen nicht, aber sie wusste, dass er es gut meinte. Sie Höhrte eine fragende Stimme und der Zweibeiner schien ihr zu antworten.

Ein Zweibeinerweibchen setzte sich neben ihn und murmelte Mitternacht etwas zu. Sie sah die Schatten und Nachtwind und quietschte entzückt auf.  Das Zweibeinermännchen streckte eine Hand nach ihr aus und streichelte sie am Kopf. Sie standen auf, das Weibchen ging weg und der Zweibeiner hielt die Tür auf. Mitternacht nahm Schatten und ging ins Nest. Dann holte sie schnell Nachtwind und setzte sich vor den Zweibeiner. Das weibchen kam mit einer Art Nest aus getrockneten Zweigen zurück und stellte es in eine Ecke. Sie deutete mit einer Pfote darauf und sprach etwas. Mitternacht hob Schatten auf und legte ihn davor.

Erst beschnüffelte sie das Nest gründlich, dann legte sie Schatten hinein. Sie hohlte Nachtwind und legte ihn daneben. Dann rollte sie sich zusammen. Die Zweibeiner nahmen ein paar Felle die an der Wand hingen und zogen sie sich über. Dann gingen sie hinaus in die klirrende Kälte. Mitternacht rollte sich neben ihren Jungen ein. Ihr wurde warm und sie zitterten nicht mehr. Sie schnupperte. Es roch nur nach Zweibeinern. Keine Hunde oder andere Katzen. Beruhigt legte sie den Kopf hin und ruhte sich aus.


Kapitel 1Bearbeiten

Schatten jagte durch die Nacht. Bäume flogen an ihm vorbei, und er schien zu schweben so schnell rannte er. Er sprang über einen Bach. Ein Schwarm Schwalben flog davon als er sich zwischen sie warf. Er rannte weiter, immer schneller. Plötzlich flog ein Baum um, direkt auf ihne drauf.

Er schrak auf. Er lag in seinem Nest. Sein Bruder Nachtwind hatte sich auf ihn geworfen und lag jetzt neben ihm. Schatten war erleichtert. Er war noch nie draußen gewesen, hatte aber aus den Fenstern in seinem Zweibeinernest Bäume und Vögel, Sträucher und Eichhörnchen gesehen. Aber heute war ein anderer Tag: er wurden 6 Monde alt! Seine Mutter Mitternacht hatte ihm versprochen das er heute in den Garten durfte. Auch sein Bruder. Er freute sich riesig. Er setzte sich auf und putzte sich schnell.

Nachtwind saß jetzt vor dem Futternapf und aß. Mitternacht kam angetrabbt und Schatten rannte auf sie zu: "Mama, Mama! Heute ist es soweit! Ich darf in den Garten! Du hast es versprochen!" Sie sah ihn an und schnurrte: "Aber ja doch, wie könnte ich das vergessen? Du hast mich gestern doch schon den ganzen Tag vollgequasselt!". Schatten jaulte Nachtwind zu: "Komm jetzt du Faulpelz! Essen kannst du noch nachher! Jetzt gehen wir raus!" Etwas leiser wandte er sich wieder Mitternacht zu "Wir gehen doch jetzt gleich, nicht wahr?" "Natürlich, bevor mir von deinem gemauze noch die Ohren abfallen!" miaute sie liebevoll. "Also komm schon du dicker Fellhaufen!" jaulte Schatten jetzt wieder in Nachtwinds Richtung. Der setzte sich auf und putzte seine Schnurrhaare ab. Dann sagte er zu Schatten: "Wer ist hier der dicke Fellhaufen? Du hast gestern drei Portionen gegessen!" Schatten schnurrte vergnügt und seine Mutter ging vorran in richtung Ausgang. Dort war eine Katzenklappe, sodass sie rein und raus konnten wann sie wollten. 

Mitternacht schlüpfte als erstes raus, dann Nachtwind und schließlich Schatten. Er blinzelte, es war heller als er es gewohnt war. Als er wieder klar sehen konnte, kam ihm alles viel größer vor als vom Fenster aus. Er atmete tief ein und roch tausende neue Grüche. Seine Mutter war schon oft draußen gewesen,  und ein paar Gerüche kamen ihm bekannt vor. 

Er sah sich um: links von ihm kam gleich der Zaun. Am Ende des Gartens war ein Tor, das nur die Zweibeiner öffnen konnten. rechts war eine riesige Birke, mindestens 20 Katzen hoch. Daneben war ein Farn. Rechts neben ihm, an der Wand war ein Stechpalmenbusch, und am angrenzenden Zaun waren 3 Farne in gleichmäßigen abständen. Und überall war Gras. Es sah aus wie grüne Haare und wuchs am Boden. Schatten fühlte das Gras unter sich, es war kühl. Nich nie hatte er soetwas tolles erlebt. Er atmete die frische Luft ein und war begeistert. Sie roch wunderbar. Dann sah er, das überall Blumen waren. Sie waren verschieden: blaue, gelbe, lilane und hinten entdeckte er noch eine großen, rote, die sich am Zaun emporschlängelte. Er rannte zur ersten Blume, und roch daran. Sie roch wunderbar, schöner als er es sich vorgestellt hatte.

Dann rannte er zum Baum. Er war wahrlich gigantisch und er fühlte sich winzig. Dann besdchnupperte er alles: Die Farne, den Stechpalmenbusch, den Zaun, die kleinen Kiesel am Rand der Zweibeinernester... Dann trabbte er zu der großen, roten Blume. Er beschnupperte sie sorgsam, als ihn plötzlich etwas in die Nase stach. Erschrocken machte er einen Satz zurück und jaulte: "Aua! Mama, die Blumer hat mich gestochen!" "red keinen unsinn, Schatten! Blumen stechen nicht!" rief Nachtwind da besserwisserisch. "Die hier schon beharrte Schatten. "Doch, das kann sein . Das ist eine Rose, sie hat Dornen." Erklärte sie ihnen. Nachtwind sah auf seine Pfoten. Schatten aber sah seine Mutter bewundernd an. Sie weiß soviel! dachte er. Er drehte sich um, diemal schnupperte er an der Rose ohne sie berühren.

Nocheinmal schaute er durch den Garten. Dann merkte er, dass auf einem der Zäune aufeinmal ein Weißer Kater saß, der ihn ansah. "Hallo, Wolke!" schnurrte Mitternacht und ging zum Zaun. Der Kater ließ sich in den Garten fallen und begrüßte Schattens Mutter Nase an Nase. "Schatten, Nachtwind, kommt her. Das ist mein Freund Wolke, er ist unser Nachbar!" Schatten trabbte zu ihnen und setzte sich neben seine Mutter. Nachtwind ging auf die andere Seite. Sie waren nur etwa halb so groß wie Wolke und er schaute auf sie herab. "Hallo, ihr kleinen!" schnurrte er "Ich bin Wolke, ihr kennt mich bestimmt nicht mehr, oder? Als ich euch das letzt mal gesehen hab, hattet ihr noch nicht einmal die Augen auf, und lagt in eurem Körbchen!" Schatten sah zu ihm hinauf. Er mochte den Kater sofort. Nachtwind sah auf seine Pfoten, Schatten hatte ihn noch nie schüchtern gesehen.

"Also, wie alt seid ihr jetzt? 4 Monde? Oder 5?" "6! Wir sind 6 Monde alt!" mauzte Schatten aufmüpfig. "Oh, ist das schon so lange her? 6 Monde... Wie die Zeit vergeht!" Wolke sah sich verträumt in der Gegend um, vielleicht dachte er an die Zeit als er selbst noch so jung war. "Also Wolke" sagte Mitternacht "sag, wie ging es dir? ich habe dich einen halben Mond nicht gesehen!" "Meine Zweibeiner waren mit mir beim Zweibeinerheiler, wegen meiner Kralle." erzählte er und zeigte eins seiner Hinterbeine um die ein weißes Fell gewickelt war. "Wofür ist das?" fragte Schatten. "Ich glaube, das soll die Wunde sauber halten. Ich haben mir eine Kralle ausgerissen, weißt du." "Oh" mauzte Schatten "wie ist das denn passiert?" "Also, ich hab Blätter gejagt, und..." Dann unterbrach der ruf eines Zweibeiners ihn und er erklärte schnell: "Tut mit leid, Kleiner, mein Zweibeier ruft mich. Ich muss los. Auf Wiedersehen!". Dann sprang er über den Zaun und verschwand im Zweibeinernest.

Schatten sah zu Nachtwind. Der schnupperte gerade an einem Grashalm. War ihm das etwa peinlich? Fragte sich Schatten. Oder hatte er sogar Angst vor Wolke? "Schatten, sieh mal da, ein Eichhörnchen!" Unterbrach ihn da seine Mutter. Er sah in die Richtung in die sie gedeutet hatte und da saß ein kleines, rotbraunes Tierchen mit buschigem Schweif. Es knabberte an einer Nuss, aber als es Schatten sah, rannte es sofrt auf einen Baum hoch. "Warum rennt es weg, Mama? Hab ich ihm Angst eingejagt?" fragte er. Seine Mutter zögerte kurz, dann Antwortete sie: "Weißt du... also... manche Katzen... oder auch andere Tiere... nun ja, sie jagen Eichhörnchen." "Warum denn das?" fragte er. "Sie... ehm... sie... fressen sie." Schatten machte große Augen. "Sie fressen sie?" wiederholte er erstaunt. "Warum? Geben ihre Zweibeiner ihnen kein essen? Und die Haare... aber... das versteh ich nicht, Mama." "Also" fing sie an und setzte sich wieder "Manche Katzen haben keine Zweibeiner" "Warum nicht?" unterbrach Schatten sie "Das erklär ich dir noch... Also, manche Katzen haben keine Zweibeiner, weil sie keine wollen. Sie ziehen es vor, Wild zu leben. Sie jagen um zu essen, sie bauen sich ihre eigenen Nester. Sie haben auch kein Zweibeinernest, in das sie sich zurückziehen könnten, um sich zu wärmen. Sie sitzen manchmal im Regen. Ausserdem ist es gefährlich. Sie werden von Hunden gejagd, müssen manchmal mit anderen Katzen um ihre Essen kämpfen." mauzte sie. 

Sie sah kurz traurig aus. Dann schnurrte sie ihn an: "Du bist so neugierig!" und er war sich nicht mehr sicher, ob er es sich nicht einfach eingebildet hatte. Dann überlegte er: Warum weiß sie so viel darüber? Er sah zu Nachtwind, der sie neugierig anschaute. Er schien nicht verwundert. Aber er hat ja auch das Hirn einer Erdbeere! dachte er amüsiert. Mitternacht sah ihn an und er fragte sie einfach: "Mama? Woher weißt du soviel über wilde Katzen?"

Sie sah ihn an. Aber sie schaute weg als sie antwortete: "Also... Ich habe... also ich kenne ein paar wilde Katzen. Also kannte sie" stellte sie richtig. Sie hörte sich nervös an, und er fragte sich wieso. "Sie haben mir Geschichten erzählt. Aber das ist nicht wichtig. Schau mal da, eine Erdbeere!" mauzte sie ohne nach ihm zu sehen sie trottete hin und sagte: "Ich geh was trinken.". Dann rannte sie rein. Seltsam überlegte Schatten sonst trinkt sie doch inmer hier draußen aus einer Pfütze! Das hatte sie ihm doch mal gesagt! Er fand das sehr seltsam, aber er beschloss, dass sie wohl aufgeregt war. Ihre Junge waren jetzt schließlich groß! Sie gingen alleine raus in den Garten...

Er dachte nicht weiter darüber nach, er verbrachte lieber noch mehr Zeit damit, alles zu beschnuppern. erst als die Sonne unterging ging er nach Nachtwind ins Nest. Er drehte sich nocheinmal zum Garten um und dachte: Morgen komm ich wieder!

Kapitel 2Bearbeiten

Am nächsten Morgen wollte Schatten schnellstens nach draußen, er war vor Sonnenaufgang aufgewacht, aber seine Mutter meinte, er dürfe erst nach Sonnenaufgang raus, es sei sonst zu gefährlich. Nun saß er am Fenster und wartete, wärend sie Sonne hinter den Zweibeinerdächern aufblitzte. Er sah erwartungsvoll zu seiner Mutter, die ihm mit einem Kopfnicken erlaubte in den Garten zu gehen. Schatten stürmte durch die Katzenklappe, als würde er von etwas gejagt werden. Draußen hielt er abrupt an und atmete tieft die frische Luft ein.