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Mariko war nie sonderlich beliebt in der Schule - das der Umzug daran was ändert, bezweifelt sie stark. Sie scheint Menschen einfach negativ aufzufallen mit ihren etwas eigensinnigen Charakter. Wie sie sich dachte, ist sie nicht besonders beliebt in ihrer neuen Klasse und gleich "die Neue mit der man nichts zu tun haben will".

Aber hey, denkt sie sich, immernoch besser als dieser Nevo, den alle nicht nur meiden sondern anscheinend wirklich verachten. Mit dem sollte sie nichts zu tun haben. Aber wieso hält sie sich nie an das, was ihr Verstand ihr sagt?


HauptcharaktereBearbeiten

Mariko: Ein zierliches Mädchen das nicht viel Wert auf Kleidung gibt. Ihr ist es eigentlich egal, was andere über sie sagen, immerhin war sie schon immer unbeliebt. Sie hat braune, mittellange Haare und hellblaue Augen, nichts aussergewöhnliches.

Nevo: Ein etwas kurzgewachsener Junge, der immer sehr enzelgängerisch wirkt und sich unauffällig Kleidet, im allgemeinen wirkt er wie der ganz normale Durchschnitts-Typ. Alle meiden ihn und auch wenn Mariko am Anfang nicht versteht wieso, tut sie es auch. Aber dennoch will sie diesen myteriösen Jungen irgendwie kennenlernen...


Kapitel 1 - Neue Schule, neues Glück?Bearbeiten

Mariko war eigentlich nurnoch genervt. Jetzt wartete sie vor der weißen Tür des Sekretäriats auf die Direktorin, dass sie ihr dann endlich das neue Klassenzimmer zeigte. Sie war erst in den Ferien hierher gezogen und heute war ihr erster Schultag. Wenn die Lehrerin meckert, sag ich ihr was Sache ist... dachte sie nur missmutig. Dann endlich kam die Direktorin raus mit ihren kurzen, schwarzen Haaren und den Unisex-Kleidern sah man ihr das Möchte-gern-Feministinen-Getue schon von weitem an. "Kommen sie bitte mit, Fräulein Schulz.", meinte sie in monotonem Ton, sah Mariko nochnichtmal an und gin an ihr vorbei, dabei hörte sie keine Schritte.



Das braunhaarige Mädchen stand von dem Platikstuhl auf, der in einer Reihe seinesgleichen an der Wand neben dem Büro stand. Eine Farbe knalliger als die andere. Die Direktorin - Frau Schlühter, wie sich Mariko erinnerte - führte sie durch einen langen, grau und weiß gehaltenen Flur in dem an allen Seiten Holztüren zu Klassenzimmern führten. Dann hielt sie vor einer der unscheinbaren Türen plötzlich an.

Raum 013

Klasse 9a

Herr Wagner

stand an der Tür. Auch ein Stundenplan hing daran, schnell schaute Mariko auf Montag, erste Stunde: Es war bei dem Klassenlehrer Herr Wagner, Deutsch.

Na toll dachte Mariko nur sarkastisch, als Frau Schlühter auch schon die Tür öffnete. Ein großer Mann unterbrach seinen Satz, als er die beiden sah, er stand vorn und war wahrscheinlich dieser Herr Wagner. "Oh, die neue! Mariko, stimmts?", meinte der hochgewachsene Mann fröhlich. "Setz dich doch... ähm...", er sah sich um in dem kleinen Klassenzimmer aber die ca 20 Kinder brauchten fast den gesamten Platz: Mariko sah sofort einen freien Platz ganz hinten, in der Ecke saß ein Junge, daneben ein freier Platz. Seltsamerweise war der Tisch daneben weiter weg als es bei den anderen Reihen war, aber das Mädchen ignorierte das. Sie wollte schon bescheid sagen, als Herr Wagner auch schon sagte: "Setz dich am besten zu Nevo ganz hinten hin.", plötzlich schien das gemurmel der Klasse leiser zu werden. Auch wenn Mariko es bisher nicht bemerkt hatte, tuschelte die Klasse über sie, seit sie in der Tür stand. Wahrscheinlich hatten sie sich gewundert, das sie verwirrt zum Lehrer und dann wieder in die Ecke geschaut hatte.


Unter den neugierigen Blicken ihrer neuen Mitschüler stellte die Braunhaarige ihren grauen Rucksack neben den Tisch und setzte sich zu Nevo, welcher ein Junge war, der wahrscheinlich etwas älter war als sie und schwarze, unordentliche Haare auf dem Kopf hatte. Mariko flüsterte eine Begrüßung, die der Junge mit einem Blick zur Wand ignorierte. Genervt seufzte Mariko, während vorne der Unterricht schon weiter ging. Also noch so eine Schule mit Leuten, die sie ignorieren. Aber besser als ständig ein Zicken-Terror-Opfer zu sein, wie in der Schule davor. Es könnte besser sein, aber auch schlechter, dachte sie optimistisch. Immerhin war das ihre 13. Schule in 9 Jahren, weil sie immer umzog und sich deshalb eigentlich garnicht mit irgendwem anfreunden wollte. Aber an dieser Schule würde sie wahrscheinlich bis zu ihrem Abschluss bleiben. Und mit Glück wohnten sie dort so lange, das sie 18 war und ausziehen konnte. Sie dachte an die Szene des vorherigen Abends.

"Mariko, kom sofort her!", meinte die schlecht gelaunte Stimme ihrer Stiefmutter, die seit sie vor zwei Jahren Marikos leibliche Mutter von ihrem Mann gedrängt hatte, meistens die Hosen anhatte, was hauptsächlich daran lag, das Marikos Vater kaum da war, er war Anwalt. Die Stieftochter wehob sich vom Sofa, wo sie bisher Fernsehen geschaut hatte und schlenderte in den Gang zu ihrer möchte-ger'n-Mutter. "Was ist das?", schrie sie beinahe und dem Mädchen einen Fussel vors Gesicht. "Dreck?", hinterfragte Mariko, als sei es keine ironische Frage gewesen, was