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PrologBearbeiten

Als Sam aufwachte, war das Dorf bereits in heller Aufruhr. Er hatte in seinen Tagesklamotten geschlafen und musste sich nicht erst umziehen. Die Dorfglocke läutete und rief alle zu einer Versammlung ins Rathaus, das einzigste Haus vollkommen aus Stein. Die anderen waren Teilweise aus Holz und die Häuser am Rand des Dorfes hatten nur Strohdächer. Sam streckte sich vor der Tür und gähnte. Heute würde sein großer Bruder Mike einen eigenen Drachen bekommen, wie alle Jugendlichen aus Volidorf und somit ein Drachenreiter werden. Sam muss noch eine Weile warten, er durfte keinen Drachen haben, bevor sein großer Bruder keinen hatte. Er dachte an die anderen Kinder in den meisten anderen Dörfern, die keine Drachen bekamen. Volidorf, Sams Heimatstatt war eine der wenigen Drachendörfer, das waren Dörfer, dessen Bewohner mit Drachen kooperierten. Der Kontakt zwischen den nicht-Drachendörfern und Drachen bestand meistens aus verbrannten Häusern und Katapulten die blind in den Himmel schossen. Aber daran wollte er ncht denken, er ging mit dem Strom, jetzt wo alle in der Stadt waren kamen ihn die 100 Leute viel vor. Er hatte von Dörfern mit Hunderten, sogar Tausenden Leuten gehört, die er gerne mal bereisen würde. Sein Bruder war anderst, er wollte möglichst nicht mal aus dem Haus raus. Und nun bekam der Faule Bruder seinen Drachen, oben auf dem Berg, innerhalb des Holzwalls, den nur Drachenreiter betreten durften. Ausser an eben diesen Festen, bei denen ein Kind zum Drachenreiter wurde. Es war die einzigste möglichkeit für Sam, die Drache aus der Nähe zu sehen. Er konnte sie zwar im Himmel fliegen oder auf dem Berggipfel landen sehen, aber er wollte nah dran, sonst würde er gar nicht zum Fest seines Bruders gehen. Er vertrug sich nicht gerade mit ihm. 

Sam war nun endlich ausserhalb der engen Straßen, die eigentlich eher Abstände zwischen den Holzhäusern waren. Nichteinmal eine Schubkarre hätte durchgepasst, geschweigedenn eine Kutsche oder gar ein Drache. Nun musste Sam bergauf, bis er endlich durch das Tor im Holzwall gehen konnte, als einer der letzten, wie er leider feststellen musste. Er versuchte sich durch die Menge zudrängen, doch so groß Der Stall von aussen aussah, hundert Leute waren das maximum, das man hier reinbekommen konnte, ohne das jemand zu tode getrampelt werden würde. Den Der meiste Platz waren Ställe für die Drachen, Die Je nach größe bis zu 20 Quadratmeter Platz brauchten. Was genau ein Quadratmeter war, hatte Sam vergessen. Er sollte vielleicht doch mal in der Schule zuhören. Doch dei Schule war das letzte Thema, über das er nachdenken wollte. Er konnte die Drachen hören. Pferde wiehrten, hatten auch Drachen eigene Geräusche, die sich ein Bisschen wie eine Mischung aus Vogelgesang und Hundegebell anhörte. Er roch rohes Fleisch, das in den Ställen sein musste, anscheinend waren die Drachen gerade gefüttert worden. In dem Kreis aus Holzwall war in der Mitte ein kleinerer Kreis mit ungefähr 100 Meter Durchmesser eingezäunt. Hinter dem Zaun ging es 5 Meter runter, dort war Sams Bruder Mike. Durch das Tor an der anderen Seite würden gleich Drachen in die Grube gehen, die noch keinen Reiter hatten und sie würden sich gegenseitig aussuchen. Sams Vater hatte gesagt, Drache suchen sich ihre Reiter ebenso aus, wie die Reiter ihre Drachen und Sam hatte bei jedem Drachenreiter und Drachenpaar das gefühl gehabt, das es so war. Er freute sich schon